Im Einsatz mit der Notärztin

25.02.2017 | 09:12 Uhr

Es ist der erste schöne Frühlingstag.

Im Wald sind zwei Forstmitarbeiter und kontrolliere die Hochsitze auf Schäden.

Plötzlich fällt der Mann rückwärts von den Hochsitz.

„Fritz, was ist los? Alles ok? Sag doch was?“ ruft Wolfgang.

Doch es passiert nichts…

Er schnappt sich das Handy und wählt den Notruf.

„Rettungsleitstelle Hildesheim, wo liegt der Einsatzort?“

„Guten Tag, ich bin hier im Hildesheimer Wald, an der L 235. Mein Kollege ist vom Hochsitz gefallen und regt sich nicht.“

„Okay, sie sind im Wald?“

„Ja, man kann aber mit einem Auto hier her fahren.“

„Okay, können sie an der Straße auf den Rettungsdienst warten?“

„Ja, ich schicke meine Chefin.“

„Gut, was genau ist den mit ihrem Kollegen?“

„Er ist ca. von drei Meter Höhe runter gefallen. Er sagt nix aber atmet.“

„Gucken sie immer nach der Atmung.“

„Ja, mache ich.“

Da die Försterin in der Nähe war, ist sie ziemlich schnell an der Zufahrt.
Wenige Minuten ist das Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr an der Zufahrt in den Wald.

„Guten Tag, sie müssen einfach so circa 600 Meter in den Wald fahren. Da kommt eine Lichtung, da ist es.“ sagt die Försterin.

„Okay, Danke!“ sagt der Fahrer.

„Da kommt der RTW nicht durch.“ sagt Lena

„Stimmt, das wird nix.“

„Gucken wir mal wie es dem Mann geht.“

„Guten Tag, gut das sie da sind! Mein Kollege ist wieder aufgewacht.“ sagt Wolfgang zu dem Rettungsassistent.
„Wolfgang, kannst du bitte die Leitstelle anfunken, die sollen ein anderen RTW schicken.“ sagt Lena.

„Mache ich.“

Die Notärztin untersucht den Mann.

„Guten Tag, Dr. Bleicher mein Name. Wie geht es Ihnen?“

„Ich habe Kopfschmerzen, und mein einer Arm tut weh.“

„Okay, können sie mir sagen wie sie heißen?“

„Fritz Stern, und heute ist Samstag.“

„Okay, das ist doch schon mal gut.“

„Florian Leitstelle Hildesheim von Florian 1-82-12, kommen“

„Hier Leitstelle Hildesheim, kommen“

„Benötigen an der Einsatzstelle ein geländfähigen RTW, kommen“

„Verstanden, kommen.“

„Ende“

Die beiden untersuchen den verletzten Mann weiter.
Die Leitstelle hat ein Krankenkraftwagen der Bundeswehr alarmiert.
Für den Unimog ist es ein Kinderspiel durch den Wald zu fahren.
Rettungsassistentin Feldwebel Lilli Beth erkundigt sich bei der Notärztin nach dem Gesundheitszustand des Mannes.

„Hallo Lilli, also der Mann ist vom Hochsitz gefallen, er war kurzfristig bewusstlos. Er ist klar und hat keine Gedächtnisausfälle. Er hat leichte Kopfschmerzen und wohl eine Fraktur des linken Armes. Ich würde ihn euch mitgeben.“

„Okay, dann besorge ich mal die Trage.“

Der Mann wird in den KrKW gebracht.
Und aus dem Wald gefahren.
„Herr Speer, die Kollegen bringen ihren Kollegen ins Bundeswehrkrankenhaus. Da wird er bestens versorgt.“

„Okay, vielen Dank!“

Die Försterin guckt an der Straße noch kurz nach ihrem Mitarbeiter bevor er ins Krankenhaus gebracht wird.

 

EINSATZENDE

„Florian Hildesheim 1-82-12 von Leitstelle Hildesheim, kommen“

„Hier, Florian Hildesheim 1-82-12, kommen“

„Frage, sind sie wieder frei, kommen“

„Ja, kommen“

„Neuer Einsatz wird übertragen, kommen“

„Verstanden,  kommen“

„Ende“

Mit Blaulicht und Martinshorn geht es zu einem Verkehrsunfall.
Die Notärztin sieht schon von weitem was passiert ist.
Lena untersucht die junge Dame.
Kurze Zeit später trifft auch die Polizei…
… und die Freiwillige Feuerwehr ein.
Leider kann die Notärztin nur noch den Tod der Frau feststellen.
„Guten Tag, haben sie uns gerufen?“ fragt Gruppenführer Rose

„Ja, habe ich. Das Motorrad hat gebrannt, habe es aber mit dem Feuerlöscher aus bekommen.“

„Das haben sie gut gemacht!“

Die beiden Polizisten unterhalten sich kurz:

„Roland, hab mal die Hütchen aufgestellt. Was mit der Frau?“

„Nichts mehr zu machen.“

„Scheiße, dann fange ich mal an mit der Aufnahme.“

Die Feuerwehrmänner erkunden das Motorrad.
Manuel macht Fotos vom Unfallort.
„Herr Fischer bitte schildern sie mir was genau passiert ist.“

„Ich bin hier normal lang gefahren und dann kam der Tanker, da habe ich geguckt ob ich überholen kann und dann bin ich an ihm vorbei. Da kam plötzlich das Motorrad.“

„Wie schnell waren sie unterwegs?“

„So circa 105 km/h.“

Ein weiteres Fahrzeug der Polizei trifft ein.
Die Beamten vermessen den Unfallort.
Der Leichenwagen kommt.
Roland befragt nun den LKW Fahrer.

„Bitte schildern sie mir mal den Unfallhergang.“

„Es ging sehr schnell. Also das Motorrad habe ich schon länger gesehen. Im Gegensatz zu dem Cabrio, das kam plötzlich von hinten angeschossen und ohne zu blinken zog er einfach raus.“

„Was schätzen sie wie schnell die beiden waren?“

„Also das Motorrad hatte höchstens 100 drauf, aber das Cabrio bestimmt einiges mehr. Der kam sehr schnell angefahren.“

„Guten Tag, Doktor Bleicher, sie müssen noch etwas warten. Die Polizisten sind noch bei der Unfallaufnahme.“

„Guten Tag, Graf unser Name. Was denn passiert?“

„Ein Auto hat wohl eine Motorradfahrerin übersehen.“

„Ohje.“

„Ja, das Mädel ist gerade mal 21.“

Die Feuerwehr wird nicht mehr benötigt und darf wieder einrücken.
„Wir sind fertig, die Bestatter können sie jetzt mitnehmen.“ sagt Mohammed.

„Okay, Danke.“

Bevor der Leichnam in den Sarg verbracht wird, wird noch ein Gebet gesprochen.
„Herr Lutz, die können weiter fahren. Sollten wir noch Fragen haben werden wir uns bei ihnen melden.“

„Okay, Tschüss.“

Der Sarg wird zum Fahrzeug gebracht.
Der Abschleppwagen ist da.
Das NEF rückt ab.
„So Herr Fischer, sie kommen dann mit uns mit aufs Revier. Dort schreiben wir ein Protokoll.“

„Okay und mein Auto?“

„Ist beschlagnahmt und wird erst von unser Kriminaltechnik untersucht.“

Das Motorrad ist auf dem Abschlepper.
Für das Cabrio kommt ein zweiter Abschlepper.
Zu guter Letzt rückt die Polizei von der Einsatzstelle ab.

 

EINSATZENDE

Auch in der Stadt wird das schöne Wetter ausgenutzt.
In der Post ist auch viel los.

„Hallo Frau Maier, sind sie heute wieder gelaufen?“

„Ja, Frau Krupp, wird auch mal wieder Zeit.“

„Bei dem schönen Wetter. Was kann ich für sie tun.“

„Ich bräuchte 20 Briefmarken.“

„Okay ein Augenblick.“

Es ist viel los bei der Post.
Frau Maier wartet am Schalter…
Als sie plötzlich umfällt. Sofort eilen die Mitarbeiterin und ein Kunde zu ihr.
„Sie atmet nicht mehr!“ ruft Frau Krupp

„Sebastian! rufe ein Notarzt!“ ruft sie noch.

Nach dem sie die Frau entkleidet haben beginnen die beiden sofort mit der Wiederbelebung.
Eine gefühlte Ewigkeit später ist der Rettungswagen auf dem Weg zur der Post.
Dicht gefolgt von dem NEF.
In dem Moment wo das Team des Rettungswagen eintrifft beginnt die Frau wieder zu atmen.
Die Rettungsassistentin und ihr Kollege übernehmen die Versorgung.
Die Notärztin eilt mit ihren Koffern in die Post.
Für die Kinder auf dem Spielplatz sind die Einsatzfahrzeuge interessanter als die Spielgeräte.
Lena untersucht die Frau.

„Sie sagten, sie ist gelaufen?“ fragt sie Frau Krupp.

„Ja, aber das hat sie seit bestimmt drei Monaten nicht mehr gemacht.“

„Okay.“

Der Rettungssanitäter holt die Trage aus dem RTW.

„Was ist hier passiert?“ fragt ein Autofahrer Wolfgang.

„Nix, fahren sie einfach weiter.“ sagt Wolfgang.

„So dann nehmen wir sie mal mit.“ sagt Lena.
Während Frau Maier zum RTW gebracht wird bedankt sich Lena bei den Mitarbeitern und Kunden.

„Sie haben super Arbeit geleistet! Das war sehr Vorbildlich!“

„Lena fährt bei uns mit. Wir bringen die Frau ins Klinikum, aber ohne SoSi.“

„Okay“

Die Frau wird in den RTW gebracht. Wolfgang verstaut mit Lena ihre Koffer.
Ohne Blaulicht und Martinshorn geht es ins Krankenhaus.

 

EINSATZENDE

 

 

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